Wen sich die Welt zu viel um einen selber dreht.../Hiob

... sieht man nur noch sich und wie mies es einem doch geht.. .man verliert ganz schnell den Blick fürs große.
Das hab ich auf jeden Fall hinbekommen seit Anfang des Jahres.
Ich meine Ok der Anfang des Jahres war nicht gerade der Top Einstieg.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin; das Auto ist kauptt; was ärgert mich daran am meisten? Das Geld? Klar ärgert mich das, ich hätte... nur ist das wichtig? Mich ärgert wohl am meisten das ich jetzt aufm eine Eltern und auf Freunde angewiesen bin wenns ums fahren geht. Aber dafür sind Freunde auch da. würden kleine Fahrdienste Freundschaften auf Dauer belasten, wie viel wäre die Freundschaft Wert?
Und sollte ich mich nicht mehr darüber freuen das ich so Freunde habe? Mich freuen das ich ein gutes Verhältniss zu meinen Eltern habe, so das ich auch jetzt keine Probleme habe? Aufm Gesichtsbuch hab ich nen neuen banner mit dem Vers;
Der Herr hat gegeben, und der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen!
Hiob 1,21b
Für Alle die nicht Wissen in welchem Kontext das steht; Der mann hat grad allen seinen Besitz verloren und seine Söhne und Töchter.
Wieviel Gottvertrauen muss man haben?!?
Ich glaube Hiob ist mit das Buch der Bibel das ich am allermeisten gelesen habe. Am Anfang hab ich gar nichts verstanden. und auch jetzt verstehe ich glaube nur Bruchstücke. Und doch wenn man mich Fragen würde wer für mich der größte Held; das größte Vorbild in der bibel ist; dann ist es Hiob. Klar; ich mag auch Simson; der, dem Gott in seiner Schwäche noch ein letztes Mal große Kraft schenkte und auch Daniel in der Löwengrube ist krass; allein Noah; den alle für verrückt hielten als er an seiner Arche baute. Aber Hiob. Keine Ahnung, er scheint mir am Nächsten. Der Man hatte alles was man sich wünschen konnte und wusste das es ihm nur durch Gottes Gnade zuteil wurde. Und trozdem das seine "Freunde" im noch nahelegten das er selber dran Schuld sei was passiert war, weil sie glaubten wer so etwas erfährt muss so viel dafür gesündigt haben.
Seit meiner Erkenntniss, seit dem Tag, andem ich Gott mein Leben anvertraute weiß ich das ich von Gott geliebt werde; so wie Hiob es wurde. Und doch litt ich unter dem Mobbing und war nahe dem Selbstmord (Vor diesem Erlebniss). Danach wusste ich; Gott will das du lebst, er plant etwas; etwas mit dir. Bis heute weiß ich nicht genau was. vielleciht habe ich damals einem mädchen druch mein zureden das Leben gerettet, aber ich waage zu bezweifeln das das alles war; auch hab ich kein Plan wieweit das (nur) durch mich kam, aber damals erlebte ich das Gott durch mich sprach. Nicht für viele, sondern nur für sie, in ihr Herz hinein. Und jetzt; wir haben nichtmal mehr Kontakt.
Aber ich hab mich damals gefühlt als ob ich nichts habe; etwas ganz anderes als alles zu verlieren. Aber trotzdem war und ist das nah für mich. Hiob ist für mich das Beispiel warum man am Glauben festhalten sollte egal was kommt. Wobei ich für mich ja sowieso nur sagen kann; stirbt mein Glaube bin auch ich tot.
Aber das Buch Hiob macht mir einiges deutlich; ich hab keinen Plan was Gott mit mir plant. Aber ich bin vom Plan überzeugt. Das wichtigste ist am Glauben festzuhalten, dieses Fundament nicht zu verlassen. Und selbst wenn es später nochmal annehmbar wird; Hiob kommt wieder zu Reichtum und bekommt weitere Söhne und Enkel; es ist nicht mehr dasselbe.
Aber ich hab die feste Zusage des ewigen Lebens auf das ich mich freue!
Also ich sollte lernen mehr wie Hiob zu sein; das Leben nehmen wie es kommt und den Fokus weit zu machen, auch Andere zu sehen. Mein Leben vor und mit Gott zu leben und nicht mich ein- und Andere damit auszusperren.

12.1.17 16:37

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (12.1.17 23:10)
Erstmal ganz lieben Dank für Deine Worte. Ich glaube nicht, dass es Dich beschämen sollte, weil Du über einen Magen-Darm-Infekt oder ein kaputtes Auto nicht glücklich bist. Das ist völlig legitim. Würde mich auch aufregen. Mein Auto ist übrigens auch hinüber und ich habe noch keine Entscheidung getroffen...ich denke das ist alles situationsabhängig. Klar empfindet man das dann wohl selbst als Jammern auf hohem Niveau, aber das darf man schon mal und deswegen muss man sich nicht schlecht fühlen. Man darf auch mal mit sich selbst hadern. Wichtig ist dann aber, dass man die Richtung nicht verliert und das tust Du ja nun wirklich nicht.

Du vergleichst Dich mit Hiob...ich denke das ist generell ein guter Vergleich, denn das Leben ist neunmal ein stetiges auf und ab und Du hast ja selbst schon so einiges durch und bist auch immer wieder auf die Füße gefallen.
Alles Liebe, Marie

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