Wenn Tierschutz zu weit geht

Also nun der erste Beitrag der auf meinen Aufreger folgt.
Und im Grunde habe ichs schon angedeutet; Tierschutz geht für mich in jedem Fall zu weit an dem Punkt an dem man Tiere und Menschen gleich setzt.
Ein Menschenleben ist in meinen Augen immer mehr Wert als das Leben eins Tieres.
Genau so kann ich nicht verstehen wie sich Menschen aufregen das man Tiere tötet um sie zu essen. Und dabei mache ich keinen wirklichen Unterschied um welches Tier es geht. Also ich will damit nicht sagen das es ok ist das letzte Nashorn zu schlachten weils sicher lecker sein könnte, aber wenn es kein Tier ist was vom aussterben bedroht, oder selten ist- Warum nicht? Und ja ich würde auch Hund probieren wenn ich wüsste das er nicht gequält wurde; was nach meiner Info wohl unmöglich ist weil die Hunde so pervers es klingt verprügelt werden damit sie nachher besser schmecken. Sowas unterstüze ich wiederum auf keinen Fall. Man sollte Tiere nicht quälen. Sowas gehört bestraft.
Aber deshalb würde ich nie soweit gehen wie manche Forderungen von Tierschützern; von wegen gleiche Strafe für Tierquäler und Schläger.

In so vielem gehen Tierschützer meiner Meinung nach zu weit; gerade als Angler sehe ich manche Sachen die ich fragwürdig finde; Regelungen die es für den Angler schwerer bzw. teuer machen. Das Tierwohl ist dann der vorgeschobene Grund. Oder auch schon Fragen in der Prüfung zum Anlger die du dann am Teich niemals brauchst; mein Lieblingsbeispiel ist die Frage danach wieviel Rogen eine bestimmte Fischart hat.
Dazu ein paar Punkte:
1. Ich darf den Fisch nicht in der Schonzeit fangen(fast immer zeitgleich mit der Laichzeit)
2.Ich darf den Fisch nur zum persöhnlichen Verzehr fangen. Nicht verkaufen.
3.Ich mach den Sportfischereischein. das befähigt mich nicht Fische zu züchten.
4. Sollte ich einen Fisch in der Schonzeit fangen bin ich verplichtet den Fisch wieder ins Wasser zu schmeißen, selbst wenn er nicht mehr lebensfahig ist.
Also obwohl die Chanche klein ist nen Fisch mit Rogen zu fangen, den ich dann noch mitnehmen dürfte, obwohl ich den Rogen nur selbst essen kann und obwohl ich nicht plane Fische zu züchten muss ich (auswendig) lernen wieviel Rogen ne bestimmte Fischart hat.
(Für Alle die kein Plan haben was Rogen ist; Kaviar ist Rogen vom Stör)

Ich bin mir zwar nicht sicher, aber wohl eine Frage die ein Grüner irgendwann mal da rein geschmuggelt hat. Überhaupt erlebt man interessante Sachen mit vermeintlichen Tierschützern am Wasser; Tiermörder z.B. habe ich schon öfters von nem Radfahrer gehört der aber schnell wieder weg war (war sicher nicht der Gleiche).
Ich wurde z.B. auch schon von der Poizei kontrolliert am Wasser. Eigentlich seltsam schließlich wäre die untere Fischerreibehörde dafür zuständig. Aber wie sie mir sagten, sie müssen jeder Meldung nachgehen...

Ich hab jetzt mal Just for Fun im Netz geguggt was es so mit Peta auf sich hat. Boah. Für die sind schonmal alle die Tiere töten Morder hab ich das Gefühl. Gearbeitet wird in den Videos auch viel damit das man Tiere vermenschlicht. Ein zucken eines toten Tieres ist sowieso Grund genug zu glauben das das Tier gaaanz lange gelitten hat. Das schlimme ist; es gibt Menschen die das glauben. Weil niemand mehr Bezug zum Schlachten von Tieren hat. Das Fleisch kauft man im Regal im Supermarkt. Wenn man dann nach 20 Jahren in denen man immer nur das Fleisch im Supermarkt gekauft hat so Videos sieht dann hat man keinen Hunger mehr. Kann ich verstehen. Aber das schlachten was ganz normales ist das wissen viele nicht. Ich bin Gott sei Dank aufm Dorf groß geworden, wir selbst haben Schweine und Enten geschlachtet, die Nachbarn Tauben und Kaninchen.

Auch das Thema Jagd, genauso wie das Thema Anglen kommt mittlerweile nicht mehr gut weg. Verstehen warum tue ichs nicht. Die Menschen haben seit jeher gejagd und geangelt. Was sollte daran schlimm sein?
Mal ab davon das niemand sieht was Angler und Jäger zum Erhalt des Bestands an Wild und Fisch tun.
Also außer das das alles böhse Tiermörder sind (in den Augen mancher).
Mal ab davon das in Deutschland gejgd werden muss damit die Populationen von Großwild wie Hirsch und Wildschwein nicht explodieren. Naja selbst mit Jagd scheint es schwer zu sein das zu schaffen wenn ich mal hier an unsre Ecke denke.
Aber naja wenns um Tierschutz geht zählt vernunft eben nicht so viel; Beispiel Wachbär. Klar der liebe Jagdpächter bringt den Waschbär aus der Lebendfalle aufm Dachboden zurück in den Wald. Macht er. Nur drei Fuß unter der Erde. Das Waschbären einfach nur Schädlinge sind geht in die Köpfe vieler nicht rein; sie sind doch so niedlich.
Und das ist genau der Punkt: beim Tierschutz sollte es um rationale Aspekte gehen und nicht um emotionale.
Ich meine nur z.B.: Wieso regen sich sonst wie viele darüber auf das Wale abgeschlachtet werden (selbst wenn es um Bestände mit stabilen Populationen geht) aber Keiner regt sich auf das manche Haie schon vom Aussterben bedroht sind weil es weltweit doch viele gibt die gern Haifischflossensuppe löffeln?

17.1.17 09:41

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